Zur Ausstellung Stille Helden

Die Dauerausstellung erzählt die Geschichte jener Menschen, die während der NS-Zeit verfolgten Jüdinnen und Juden beistanden. Sie informiert über die Zwangslage der Verfolgten angesichts der drohenden Deportationen sowie über den Entschluss Einzelner, sich durch Flucht in den Untergrund der tödlichen Bedrohung zu widersetzen.  

Das Beispiel der vielfach als „stille Helden” bezeichneten Helferinnen und Helfer zeigt, dass es auch im nationalsozialistischen Deutschland und in den deutsch besetzten Gebieten Handlungsspielräume gab, Verfolgte  zu unterstützen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung in der dritten Etage der Stauffenbergstraße 13-14 stehen zehn Geschichten. Objekte, Dokumente und Fotos illustrieren geglückte ebenso wie gescheiterte Rettungsversuche von Einzelnen und Netzwerken. Dargestellt werden die vielfältigen Beziehungen zwischen denen, die halfen, und denen, die vorher die aktive Entscheidung getroffen hatten, sich der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Mordpolitik zu entziehen.

Hier gibt es auch die Möglichkeit, sich an Medientafeln über weitere Rettungsgeschichten zu informieren. Darüber hinaus besteht das Angebot zur intensiven Recherche an Terminals, in denen die Biografien von mehreren hundert Helferinnen, Helfern und Verfolgten dokumentiert sind. Diese Präsentation wird laufend ergänzt.

 

 

 

 

 

 

  • Blick in die neue Daueraussstellung  © Gedenkstätte Stille Helden