Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand hat im Jahr 2025 einen Graphic Novel-Wettbewerb ausgeschrieben. Die daraus hervorgehende Graphic Novel soll sich an Jugendliche und junge Erwachsene richten und die Überlebensgeschichte Eugen Herman-Friedes sowie den Widerstand der Gruppe „Gemeinschaft für Frieden und Aufbau“ erzählen.
Die erstplatzierte Preisträgerin wird die vollständige Umsetzung der Graphic Novel realisieren. Die Gewinnerinnen des zweiten und dritten Preises setzen kleinere Projekte für die Bildungsarbeit der Gedenkstätte Stille Helden um. Bewerbungsschluss war der 19. September 2025. Die Preisverleihung fand am 3. Dezember 2025 statt.
Greta von Richthofen studierte zunächst Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg im Department Design, anschließend Visuelle Kommunikation in der Klasse Illustration & Comic an der Kunsthochschule Kassel.
Sie hat zahlreiche Stipendien erhalten und vielzählige Projekte realisiert, darunter verschiedene Murals weltweit, Beiträge für die Publikationen „Max Mannheimer Überleben und Künstler“ sowie „Wie geht es dir? Zeichner:innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus“, erschienen im avant Verlag.
Julia Zejn hat Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration und Animation studiert. Seit 2013 arbeitet sie freiberuflich als Illustratorin für verschiedene Theaterproduktionen, Musikvideos und im Bereich Graphic Recording. 2018 erschien ihre erste Graphic Novel mit dem Titel „Drei Wege“ über drei Frauen in den Jahren 1918, 1968 und 2018. Eine weitere Graphic Novel mit dem Titel „Andere Umstände“ erschien 2021 ebenfalls im avant-Verlag. Neben ihrer Tätigkeit als Illustratorin führt sie auch Comic-Workshops durch.
Fritzi Jarmatz ist studierte Kommunikationsdesignerin mit den Schwerpunkten Editorial, Bildungsräume und Illustration. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich tiefergehend mit biografischem Erzählen und den Lebensgeschichten von Menschen, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet haben. In den letzten Jahren hat sie dazu auch mehrere Projekte im Berliner Bezirk Lichtenberg durchgeführt. Ein wichtiges Anliegen ihrer Arbeit ist es vor allem auch, Jugendlichen einen Zugang zu den erzählten Geschichten zu ermöglichen.
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