Herbert Silbermann

geb. 27. August 1903 in Berlin-Wedding – gest. 13. Mai 1983 in Fremont, Kalifornien
Verfolgte*r
Fotografie: Foto von Herbert Silbermann auf dem Antrag auf Anerkennung als „Opfer des Faschismus“, um 1945

Herbert Silbermann wächst in einer wohlhabenden jüdischen Familie in Berlin-Wedding auf. 1924 macht sich der Kaufmann selbständig. Nach dem Erlass der „Nürnberger Rassengesetze“ 1935 kann er seine nichtjüdische Freundin, Luise Mallwitz, nicht mehr heiraten. Ende 1937 wird das Paar wegen des Verdachts auf „Rassenschande“ vorgeladen und ist nach der Freilassung starken Repressionen ausgesetzt.
Herbert Silbermann verliert sein Geschäft und muss Zwangsarbeit leisten. Der Festnahme bei der Großrazzia Ende Februar 1943 entgeht er und taucht unter, ebenso wie seine Schwester Adelheid Silbermann am selben Tag. Seine Verlobte versteckt und versorgt ihn. Im Mai 1944 wird die Wohnung ausgebombt und Herbert Silbermann verschüttet, da er während der Luftangriffe in der Wohnung bleiben musste.
Kurz nach der Befreiung, am 19. Juni 1945, heiratet das Paar. 1949 wandern sie mit dem gemeinsamen Sohn Edmund in die USA aus.

zurück

Barrierefreiheit

Ihr Besuch

 

Digitale Barrierefreiheit

Leichte Sprache

Wie barrierefrei ist diese Website?

Erklärung zur Barrierefreiheit

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen
zur Barrierefreiheit dieser Website?

Kontakt zur Ansprechperson

Wo gibt es zusätzliche Informationen
zur Barrierefreiheit im Land Berlin?

Landesbeauftragte für Digitale Barrierefreiheit

+