Herbert Silbermann wächst in einer wohlhabenden jüdischen Familie in Berlin-Wedding auf. 1924 macht sich der Kaufmann selbständig. Nach dem Erlass der „Nürnberger Rassengesetze“ 1935 kann er seine nichtjüdische Freundin, Luise Mallwitz, nicht mehr heiraten. Ende 1937 wird das Paar wegen des Verdachts auf „Rassenschande“ vorgeladen und ist nach der Freilassung starken Repressionen ausgesetzt.
Herbert Silbermann verliert sein Geschäft und muss Zwangsarbeit leisten. Der Festnahme bei der Großrazzia Ende Februar 1943 entgeht er und taucht unter, ebenso wie seine Schwester Adelheid Silbermann am selben Tag. Seine Verlobte versteckt und versorgt ihn. Im Mai 1944 wird die Wohnung ausgebombt und Herbert Silbermann verschüttet, da er während der Luftangriffe in der Wohnung bleiben musste.
Kurz nach der Befreiung, am 19. Juni 1945, heiratet das Paar. 1949 wandern sie mit dem gemeinsamen Sohn Edmund in die USA aus.
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