Paul Schuman geb. Spitzer

geb. 21. März 1891 in Brünn (Brno) – gest. 3. August 1960 in New York City
Verfolgte*r
Fotografie: Foto von Paul Schumann-Spitzer auf dem Antrag auf Anerkennung als „Opfer des Faschismus“, um 1945

Der jüdische Bankkaufmann Paul Spitzer muss 1939 seine Tätigkeit im Vorstand einer Berliner Grundstücksverwaltung aufgeben und ab 1941 schwere Zwangsarbeit bei der Reichsbahn leisten.
Am 20. November 1942 taucht er unter und gibt sich als „Paul Schumann“ aus. Bis März 1943 kommt er bei der jüdischen Familie Behr unter, dann - auf Vermittlung einer Bekannten, Elfriede Anklam - bei dem Ofensetzer Max Krahl im Bezirk Zehlendorf. Nach dessen plötzlichem Tod im Juli 1943 – Paul Spitzer erleidet daraufhin eine Herzattacke – beherbergt Elfriede Anklam ihn für vier Wochen. Anschließend versteckt er sich in Schlesien und Pommern. Als man dort im November 1944 auf ihn aufmerksam wird, kehrt er nach Berlin zurück. Auf Vermittlung eines Zahnarztes kommt er bei dem Kaufmann Harald Gambke und dessen Mutter Anna Keue in Kreuzberg unter. Als auch dort die Situation zu gefährlich wird, bringt Gambke den Verfolgten im Frühjahr 1945 zu einem Bekannten, Walter Stier, in Lichterfelde, bei dem Paul Spitzer die letzten Kriegswochen überlebt. Im Juli 1949 wandert er nach New York aus, wo er sich Schuman nennt.

Personen

zurück

Barrierefreiheit

Ihr Besuch

 

Digitale Barrierefreiheit

Leichte Sprache

Wie barrierefrei ist diese Website?

Erklärung zur Barrierefreiheit

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen
zur Barrierefreiheit dieser Website?

Kontakt zur Ansprechperson

Wo gibt es zusätzliche Informationen
zur Barrierefreiheit im Land Berlin?

Landesbeauftragte für Digitale Barrierefreiheit

+