Der jüdische Bankkaufmann Paul Spitzer muss 1939 seine Tätigkeit im Vorstand einer Berliner Grundstücksverwaltung aufgeben und ab 1941 schwere Zwangsarbeit bei der Reichsbahn leisten.
Am 20. November 1942 taucht er unter und gibt sich als „Paul Schumann“ aus. Bis März 1943 kommt er bei der jüdischen Familie Behr unter, dann - auf Vermittlung einer Bekannten, Elfriede Anklam - bei dem Ofensetzer Max Krahl im Bezirk Zehlendorf. Nach dessen plötzlichem Tod im Juli 1943 – Paul Spitzer erleidet daraufhin eine Herzattacke – beherbergt Elfriede Anklam ihn für vier Wochen. Anschließend versteckt er sich in Schlesien und Pommern. Als man dort im November 1944 auf ihn aufmerksam wird, kehrt er nach Berlin zurück. Auf Vermittlung eines Zahnarztes kommt er bei dem Kaufmann Harald Gambke und dessen Mutter Anna Keue in Kreuzberg unter. Als auch dort die Situation zu gefährlich wird, bringt Gambke den Verfolgten im Frühjahr 1945 zu einem Bekannten, Walter Stier, in Lichterfelde, bei dem Paul Spitzer die letzten Kriegswochen überlebt. Im Juli 1949 wandert er nach New York aus, wo er sich Schuman nennt.
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