Der jüdische Pianist Władysław Szpilman lebt mit seinen Eltern und Geschwistern in Warschau. Als Musiker spielt er Klavierkonzerte beim Polnischen Rundfunk, bis die Stadt 1939 von der deutschen Wehrmacht besetzt wird.
Im Sommer 1942 werden über 250.000 Jüdinnen und Juden aus dem Warschauer Ghetto in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. Auch Władysław Szpilman und seine Familie sollen deportiert werden. Er selbst kann jedoch von der Sammelstelle entkommen. Er wird als Zwangsarbeiter außerhalb des Ghettos eingesetzt. Zusammen mit anderen schmuggelt er mehrfach Waffen und Munition in das Ghetto. Diese übergeben sie jüdischen Widerstandsgruppen, die sie später für den Ghettoaufstand nutzen.
Im Februar 1943 gelingt Szpilman die Flucht aus dem Ghetto. Mit Unterstützung von nichtjüdischen Freund*innen kann er sich verstecken. Im November 1944 wird er in einem Versteck von dem Wehrmachtsoffizier Wilm Hosenfeld entdeckt. Dieser hilft ihm, ein Versteck auf dem Dachboden des Hauses zu finden und versorgt ihn mit Lebensmitteln. Władysław Szpilman bleibt nach dem Krieg in Warschau und arbeitet wieder beim Polnischen Rundfunk.
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