Irena Adamowicz

geb. 11. Mai 1910 – gest. 12. August 1973 in Warschau
Helfer*in
Fotografie: Irena Adamowicz, 1940er Jahre

Irena Adamowicz ist eine der Leiterinnen des polnischen Pfadfinderverbands. Sie arbeitet auch mit der sozialistisch-zionistischen Jugendbewegung Hashomer Hazair zusammen.
Als die deutsche Wehrmacht Polen angreift, arbeitet Adamowicz hauptamtlich für das Sozialamt Warschau. In dieser Funktion beaufsichtigt die Sozialpädagogin ab 1941 diverse Kinderheime im Generalgouvernement. Auf ihren Dienstreisen überbringt sie Nachrichten für den nun im Untergrund operierenden Hashomer Hatzair. 1942 reist sie nach Wilna (Vilnius) und berichtet dem dortigen Ghettowiderstand von Morden an Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement. Anschließend fährt sie nach Kaunas, Šiauliai und Białystok, um Kontakte zwischen den lokalen Widerstandsgruppen in den Ghettos herzustellen. Zurück in Warschau vermittelt sie zwischen der polnischen Widerstandsorganisation Armia Krajowa (Heimatarmee) und der Żydowska Organizacja Bojowa (Jüdische Kampforganisation). Nach der Niederschlagung des Warschauer Ghettoaufstands 1943 versteckt und unterstützt Adamowicz einige Widerstandskämpfer*innen. 1944 nimmt sie am Warschauer Aufstand teil.
1985 wird Irena Adamowicz als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet.

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