Hedwig Wittekind arbeitet als Bildhauerin in Berlin. Über den befreundeten Kommunisten Franz Streit lernt sie das jüdische Ehepaar Adelheid und Werner Müller sowie deren dreijährige Tochter kennen. Hedwig Wittekind und Franz Streit unterstützen die Müllers ab Februar 1943 dabei unterzutauchen. Da es zu gefährlich ist, die ganze Familie unterzubringen, bleibt nur Werner Müller abwechselnd bei Hedwig Wittekind und Franz Streit. Adelheid Müller versteckt sich mit ihrer Tochter zunächst an verschiedenen Orten in Mittel- und Westdeutschland. Im Mai 1943 kehren sie nach Berlin zurück, und Hedwig Wittekind überlässt dem Ehepaar Müller ihr Atelier. Das Mädchen nimmt Wittekind mit in ihre Heimatstadt Büdingen und gibt es als Tochter eines ausgebombten Ehepaares aus. Als das Kind mehrfach erkrankt und ein Arzt kommen muss, schaltet dieser das Jugendamt ein. Sie kommt in ein Kinderheim, überlebt dort aber unentdeckt.
Im Juli 1944 werden die Müllers und Franz Streit von der Gestapo abgeholt. Werner Müller stirbt 1945 im Konzentrationslager Dachau. Seine Frau Adelheid überlebt und kann 1946 ihre Tochter aus dem Heim abholen.
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