Adele Matulla lebt mit ihren Eltern Marie Auguste und Josef Matulla in Berlin. Die Familie Matulla ist katholisch, auch Adele ist katholisch getauft.
In der Schule befreundet sie sich mit Helga Samuel, die als Jüdin verfolgt wird. Die Freundin wird später mit ihrer Mutter und ihrem Bruder deportiert und ermordet.
1940 schließt Adele Matulla ihre Ausbildung als Stenotypistin ab und nimmt eine Stelle in der Hauptvereinigung der Deutschen Brauwirtschaft an. Ihr Verlobter Werner Rybarz wird im selben Jahr zur Wehrmacht eingezogen. Während eines Fronturlaubs von Werner Rybarz im Juni 1942 heiraten die beiden.
Ab Juli 1943 beherbergt die 21-jährige Adele Rybarz das verfolgte Ehepaar Ruth und Helmut Wolf bei sich auf. In ihrer Wohnung tarnt sie die kleine Kammer mit einem Schrank. Ihr Vater ist eingeweiht. Tagsüber dürfen die Untergetauchten keine Geräusche machen. Die Ernährungslage ist schwierig. Dabei bekommen sie Unterstützung von anderen Helfern. Das Paar bleibt bis Dezember 1943 bei Adele Rybarz.
1944 wird Rybarz mit ihrem Betrieb nach Thüringen evakuiert. Ihr Mann ist in italienischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg bleiben Adele Rybarz und das Ehepaar Wolf in Kontakt.
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