Die Monogrammstickerin Euphrosine Recke lebt mit ihrem Ehemann und dem neunjährigen Sohn Hans-Joachim in Berlin. Über ihre Schwester Franziska Schröter lernt sie das jüdische Ehepaar Ilse und Joe David kennen. Diese können im Februar 1943 der Abholung durch die Gestapo entkommen. Sie wollen untertauchen. Die Davids werden zunächst abwechselnd von Franziska Schröter und weiteren Helfer*innen wie dem Ehepaar Walther und Eva Sprengel aufgenommen. Als die Wohnung ihrer Schwester bei einem Bombenangriff im November 1943 zerstört wird, nimmt Euphrosine Recke die Davids bei sich und ihrer Familie in der gemeinsamen Zweizimmerwohnung auf. Weil die Davids nicht polizeilich gemeldet sind und deshalb auch keine Lebensmittelmarken erhalten, werden sie von ihren Unterstützer*innen versorgt. Euphrosine Recke bekommt von ihrer anderen in Ostpreußen lebenden Schwester zusätzliche Nahrungsmittel geschickt und lässt sie den Davids zukommen. Euphrosine Recke versorgt noch weitere von Walther und Eva Sprengel untergebrachte Verfolgte mit Lebensmitteln.
1960 wird Euphrosine Recke vom Berliner Senat als „Unbesungene Heldin“ geehrt.
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