Der Ingenieur Mihails Rage lebt in Riga. Als deutsche Truppen im Juni 1941 in Lettland einmarschieren, flieht Rage gen Osten. Da seine Frau krank wird, müssen sie nach Riga zurückkehren. Im Herbst 1941 werden sie im Ghetto interniert. Rage wird zur Zwangsarbeit verpflichtet. 1943 wird das Ghetto aufgelöst und Rage in das KZ Kaiserwald verschleppt. Im Außenlager Balastdamm trifft Rage seinen Bekannten Zeligs Šmuļjans. Er vermittelt Rage den Kontakt zu Jānis Lipke.
Ende 1943 fliehen Rage und zwei weitere Insassen mit Lipkes Hilfe aus dem Lager. Lipke bringt Rage nach Miltiņi auf den Bauernhof von Frīdrihs Rozentāls, wo Lipke bereits sieben weitere Juden untergebracht hat. Später kommt Rage auf dem Bauernhof Mežamaki nahe Dobele bei den Geschwistern Jānis, Lidija und Elza Millers unter. Dort baut er ein unterirdisches Versteck für weitere Verfolgte. Selbst kann er das Versteck nicht nutzen, weil er unter Asthma leidet. Im Juli 1944 werden vier auf Mežamaki versteckte Juden von deutschen Soldaten und lettischen Kollaborateuren entdeckt und erschossen. Rage überlebt, weil Lidija Millere behauptet, dass er ihr nichtjüdischer Mann sei.
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