Ernst-Wolfgang Klein, genannt Peter, wird 1899 in eine Pfarrersfamilie geboren. 1920 beginnt er zunächst ein Theologiestudium, entscheidet sich dann aber für eine Ausbildung zum Fürsorger, die er im April 1926 abschließt. Er arbeitet fortan mit straffälligen Jugendlichen und promoviert 1926 zusätzlich im Fach Geschichte. 1932 heiratet er die Fürsorgerin Elisabeth Jonelait. Das Paar bekommt zwei gemeinsame Kinder. Peter Klein ist strikter Gegner des Nationalsozialismus und Pazifist. Er freundet sich mit dem katholischen Priester und Dichter Ernst Thrasolt an, der später Jüdinnen und Juden unterstützt.
In den 1940er-Jahren arbeitet Peter Klein in einer Jugendvollzugsanstalt. Weil er dort als Fürsorger unabkömmlich ist, wird er vorerst nicht als Soldat zur Wehrmacht eingezogen. Ab 1943 nimmt er gemeinsam mit seiner Frau die jüdische Dolmetscherin Ruth Seif in der eigenen Wohnung auf. Sie unterstützen ebenfalls die jüdische Krankenschwester Sabine Sachs. 1943 wird Peter Klein doch noch zur Wehrmacht eingezogen. Er überlebt den Krieg.
1960 ernennt ihn der West-Berliner Innensenator zum Sozialoberinspektor.
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