Elsa Danziger lebt seit 1917 mit ihrer nichtjüdischen Lebensgefährtin Gerta Bartels in deren Haus in Berlin-Wilmersdorf. Von Beruf Lehrerin, wird Danziger 1939 als „nichtarische Christin“ entlassen.
Als ihr am 2. April 1942 die Deportation droht, bringt Bartels ihre Partnerin zu der befreundeten Schauspielerin Aloisia Tirsch-Kastner, die in der Nähe wohnt. Als am nächsten Tag die Gestapo ins Haus kommt, erklärt Bartels, dass ihre Freundin angekündigt habe, sich das Leben zu nehmen, und überreicht einen fingierten Abschiedsbrief. Nach zwei Wochen kehrt Danziger zu Bartels zurück. Da sie in der Nachbarschaft bekannt ist, darf sie das Haus nicht verlassen und kann bei Bombenangriffen keinen Luftschutzkeller aufsuchen.
Nach drei Jahren im Versteck erlebt Elsa Danziger die Befreiung. Aufgrund des jahrelangen Bewegungsmangels und der Unterernährung kann sie kaum noch laufen. Gesundheitlich sehr geschwächt, arbeitet sie schon ab Oktober 1945 wieder in ihrem alten Beruf als Lehrerin.
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