Hildegard Rosa Abraham geb. Bruck

geb. 19. Dezember 1907 in Berlin – gest. 27. März 1978 in Berlin
Verfolgte*r
Fotografie: Passfoto von Hilde Grau, September 1939

Hildegard (Hilde) Grau muss als Jüdin seit 1940 Zwangsarbeit bei der Firma Zeiss Ikon in Berlin-Friedenau leisten. Etwa im Dezember 1942 taucht sie unter, ebenso wie ihre Mutter, die damals 64-jährige Gertrud Bruck. Zu ihren Helfer*innen gehört der Grafiker Richard Abraham aus Berlin-Spandau, aber auch der selbst als Jude verfolgte Erich Bloch. Dieser nimmt – wahrscheinlich im Mai 1943 – Mutter und Tochter zu seiner nichtjüdischen Freundin Klara Jung in Berlin-Charlottenburg mit, wo beide Frauen zunächst unterkommen können.
Da Klara Jung auch Erich Bloch in ihrer kleinen Wohnung versteckt hält, wird es dort schließlich zu eng. Die beiden Jüdinnen können in einer von Klara Jung betreuten Wohnung im Nebenhaus unterkommen, deren Inhaberin Berlin wegen der Bombenangriffe verlassen hat. Dort bleiben sie bis Kriegsende.
Nach der Befreiung gibt Hilde Grau an, insgesamt sieben Verstecke gehabt zu haben. Am 2. Juli 1945 heiratet sie einen ihrer nichtjüdischen Helfer, Heinz Leonhardt, mit dem sie bereits während des Krieges liiert gewesen ist. Einige Jahre später geht sie in Ost-Berlin die Ehe mit Richard Abraham ein.

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