Erich Bloch

geb. 20. März 1893 in Berlin – gest. 15. Mai 1965 in Berlin
Verfolgte*r
Fotografie: Erich Bloch, Berlin 1946

Erich Bloch absolviert an der Kunstgewerbeschule Berlin eine Ausbildung zum Grafiker. Während des Ersten Weltkriegs muss er in die elterliche Glasgroßhandlung eintreten, um seine verwitwete Mutter zu unterstützen. Zum Militär wird Bloch nicht eingezogen, da er seit Geburt eine Verkrüppelung hat. Ab 1924 arbeitet er freiberuflich als Werbegrafiker und Pressezeichner. Vor 1933 gehörte er der Liga für Menschenrechte und der Roten Hilfe an. Ab 1938 kann er als Jude nicht mehr in seinem eigentlichen Beruf arbeiten.
Etwa im Februar 1943 taucht Bloch unter. Verschiedene Freunde gewähren ihm Unterkunft. Seine wichtigste Bezugsperson wird die Taxifahrerin Klara Jung, genannt Kläre, mit der er seit Jahren befreundet ist. In ihrer Wohnung im Horstweg in Charlottenburg verbirgt er sich die längste Zeit und erlebt dort auch die Befreiung.
Nach dem Krieg eröffnet Erich Bloch eine Kunstschule. Bald nach der Eheschließung mit Klara Jung 1955 erleidet er einen Schlaganfall. Seine Frau pflegt ihn bis zu seinem Tod 1965.

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