Leo Lindenberg arbeitet bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) in Berlin. Er ist gläubiger Protestant und Parteimitglied der NSDAP. Als Sachbearbeiter der AOK berät er auch die Familie Jacks. 1937 lernt er die in „Mischehe“ lebende Elly Jacks persönlich kennen. Die schwierige Situation der Familie ist ihm bekannt.
im Frühjahr 1942 wird Elly Jacks von ihrem jüdischen Ehemann zwangsweise geschieden. Sie zieht mit ihren beiden Töchtern nach Berlin. Als Elly Jacks Lindenberg ihre neue Adresse mitteilt, bietet dieser der Familie im Falle drohender Gefahr seine Hilfe an.
Ab März 1943 sind die Kinder von Elly Jacks von der Deportation bedroht, und Elly Jacks wendet sich hilfesuchend an Leo Lindenberg. Er bietet ihnen an, in seiner Gartenlaube in Berlin-Wittenau zu wohnen. Er selbst ist gerade zur Wehrmacht eingezogen worden, hält aber Kontakt zu Elly Jacks und ihren Kindern.
Nach Kriegsende erfährt Elly Jacks von der Ermordung ihres Mannes. Lindenberg gerät 1945 in britische Kriegsgefangenschaft, aus der er Anfang 1946 nach Berlin zurückkehrt. Im Frühjahr 1946 heiraten Elly Jacks und Leo Lindenberg.
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