Flora Wolff lebt seit 1917 in Berlin und arbeitet als Bürovorsteherin einer Immobilienfirma. Ab Anfang 1942 ist sie zur Zwangsarbeit in einer Fabrik verpflichtet. Ihr schwerkranker Ehemann Kurt Wolff wird 1942 aus einem Pflegeheim in das Vernichtungslager Sobibór deportiert.
Am 12. Februar 1943 wird sie von Nachbarn gewarnt, dass vor ihrem Berliner Wohnhaus Gestapo vorgefahren sei. Sie flieht nach Berlin-Schöneberg zu ihrer früheren Nachbarin und Freundin, der Schneiderin Margrit Dobbeck. Diese versteckt sie bis Juli 1943. Als Dobbeck wegen der Beherbergung von Jüdinnen und Juden angezeigt wird, nimmt Dobbecks Nachbar Philipp Schmitt die Verfolgte auf.
Bald darauf verlässt Flora Wolff Berlin und verbirgt sich bei einer Schwägerin Dobbecks in Wittenberg. Etwa zur selben Zeit kehrt Margrit Dobbeck in ihre elsässische Heimatstadt Mülhausen zurück. Flora Wolff folgt ihr im August 1943. Dort wird sie zunächst bei einem Neffen Dobbecks untergebracht. Anschließend zieht sie in Dobbecks Mülhauser Wohnung, wo sie sich gemeinsam mit weiteren Verfolgten bis zur Befreiung versteckt.
Nach dem Krieg wandert Flora Wolff in das britische Mandatsgebiet Palästina aus.
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