Hans Waider und seine Freundin Martha Eisenstädt leben in Hanau. Die beiden dürfen nicht heiraten, weil sie Jüdin ist. 1938 wird ihr Sohn Heinz geboren. 1941 wird Hans Waider als Soldat zur Luftwaffe eingezogen. Mit Martha Eisenstädt hat er zuvor verabredet, dass sie sich mit Heinz im Gartenhaus der Eltern Waider verstecken wird, wenn Gefahr droht.
Als die Familie Eisenstädt im Mai 1942 deportiert werden soll, verlässt Martha Eisenstädt der Mut, sich zu verstecken. Sie schließt sich mit ihrem Kind ihrer Mutter Henriette an. Ende Mai 1942 werden sie nach Lublin verschleppt und später ermordet. Nur Marthas Bruder Robert Eisenstädt gelingt die Flucht aus dem KZ Majdanek.
Hans Waider kommt im Dezember 1942 von der russischen Front auf Heimaturlaub. Als er erfährt, dass Martha und der kleine Heinz sich nicht im Versteck befinden, sondern deportiert worden sind, ist er verzweifelt. Er bietet nun Robert Eisenstädt seine Hilfe an. In einem Büro der Wehrmacht in Hanau stiehlt er für den Untergetauchten den Ausweis eines Zivilangestellten, in den Robert Eisenstädts Foto eingearbeitet wird.
Danach muss Hans Waider zu seiner Einheit zurückkehren. Er überlebt den Krieg nicht.
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