Ilse Schwersensky geb. Zimmermann

geb. 11. April 1904 in Groß Wartenberg (Syców) – gest. 26. Oktober 1989 in Berlin
Helfer*in
Fotografie: Ilse Schwersensky, 1952

Ilse Schwersensky wohnt mit ihrem Mann Gerhard und ihren drei Kindern in Berlin. Sie sind gläubige Christen und gehören der Gemeinde der Quäker an. 1933 verliert der gelernte Fürsorger Gerhard Schwersensky seine Arbeit. Er gilt als „Mischling 1. Grades“.
Anfang Januar 1943 vermittelt durch Anna von Gierke kommt die untergetauchte Charlotte Hopp in Kontakt mit Schwersenskys. Sie sucht ein Versteck. Die Familie Schwersensky nimmt Hopp und ihren Sohn Wolfgang einige Zeit in ihrer Eineinhalbzimmerwohnung auf.
Auch die untergetauchten Jüdinnen Hannelore Jacoby und Lotte Katz finden Zuflucht bei Ilse und Gerhard Schwersensky. Für mehrere Monate können sie sich in der kleinen Wohnung verstecken und werden zudem mit Lebensmitteln versorgt. Schließlich finden die beiden Frauen ein neues Quartier bei dem Hotelbesitzer Egon Ziesche in Berlin-Zehlendorf. Das Ehepaar Schwersensky unterstützt sie weiterhin bis Kriegsende.
1946 emigrieren Lotte Katz und Hannelore Jacoby in die USA. Sie bemühen sich um eine Ehrung ihrer Helfer*innen. 1984 wird Ilse Schwersensky mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und 1985 von Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.

zurück

Barrierefreiheit

Ihr Besuch

 

Digitale Barrierefreiheit

Leichte Sprache

Wie barrierefrei ist diese Website?

Erklärung zur Barrierefreiheit

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen
zur Barrierefreiheit dieser Website?

Kontakt zur Ansprechperson

Wo gibt es zusätzliche Informationen
zur Barrierefreiheit im Land Berlin?

Landesbeauftragte für Digitale Barrierefreiheit

+