Antonie Boronow-Kaliski, genannt Toni, wohnt mit ihrem Ehemann Georg und ihrer Mutter in Berlin. Boronow-Kaliski arbeitet als Sekretärin in einem Anwaltsbüro. Ihr Mann ist Beamter der Jüdischen Gemeinde.
Am 18. Mai 1942 verübt eine Widerstandsgruppe einen Brandanschlag auf die NS-Propaganda-Ausstellung „Das Sowjetparadies“. Als Reaktion erschießt die SS 250 jüdische Geiseln, unter ihnen auch Georg Kaliski. Als Toni Boronow-Kaliski erfährt, dass sie nach Theresienstadt deportiert werden soll, taucht sie unter. Die ersten acht Monate kann sie sich bei Gudula Clay verstecken.
Mit einer gefälschten Kennkarte auf den Namen Lisa Zibulski reist Boronow-Kaliski am 15. Februar 1943 in das Elsass, um von dort in die Schweiz zu gelangen. Der Plan scheitert, und sie kehrt wieder nach Berlin zurück.
Durch Magdalena Heilmann lernt sie Else Klahn kennen, die sie einige Zeit in ihrer Wohnung versteckt. Anfang August 1943 bringt eine ehemalige Kollegin die Verfolgte zu dem Berliner Zigarrenhändler Otto Wedding und seiner Frau Lina. Im November 1943 kann Toni Boronow-Kaliski sich als „Bombengeschädigte“ anmelden. Am 6. Dezember 1943 zieht sie zu Henny Reissig. Dort erlebt sie das Kriegsende.
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