Magdalena Heilmann ist Redaktionssekretärin und SPD-Mitglied und lebt mit ihrem Mann Ernst in Berlin. Zwischen 1920 und 1927 werden ihre Kinder Eva, Peter, Ernst-Ludwig und Beate geboren. Ernst Heilmann ist ein prominenter SPD-Politiker und jüdischer Herkunft. Am 26. Juni 1933 wird er festgenommen und 1940 nach siebenjähriger Haft im KZ Buchenwald ermordet.
Die Gestapo überwacht die Familie und verhört Magdalena Heilmann mehrmals. Für ihre vier minderjährigen Kinder sorgt sie allein. Ihr Verdienst als Bürokraft ist gering. Selbst Nichtjüdin, erlebt sie die Verfolgung von Angehörigen und politischen Freund*innen unmittelbar und weiß um die Verbrechen des NS-Regimes.
Magdalena Heilmann und ihre Kinder unterstützen Verfolgte. 1943 findet Else Behrend-Rosenfeld Zuflucht bei ihnen. In ihrer Mietwohnung nehmen sie von 1942 bis 1945 immer wieder geflohene Jüdinnen und Juden auf. Dabei kann Heilmann sich auch auf die Hilfe von Freund*innen aus der verbotenen SPD verlassen.
Seit 2023 erinnert ein Wandgemälde in Berlin an die Familie Heilmann und deren Widerstand.
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