Eva Deutschkron geb. Lauffer

geb. 12. November 1918 in Berlin – gest. 20. Februar 2011 in Madison, Wisconsin
Verfolgte*r
Fotografie: Eva Deutschkron, Berlin 1942

Eva Lauffer arbeitet als Schneiderin, bis ihr aufgrund der antijüdischen Bestimmungen gekündigt wird. Im Mai 1939 heiratet sie ihren Kollegen Martin Deutschkron. Kurze Zeit später wird sie zur Zwangsarbeit bei der Firma Siemens verpflichtet.
Ende Januar 1943 taucht das Paar unter. Ihr Frauenarzt Benno Heller vermittelt Eva Deutschkron für ein halbes Jahr eine Unterkunft bei Gerda Janicke, einer seiner Patientinnen. Danach kommen Eva und Martin Deutschkron in einer Laube des Ehepaars Pelzer in Borkheide unter. Fast täglich fahren sie von dort nach Berlin. Zur Tarnung nennen sie sich Fritz und Eva Gebhardt. Nach einigen anderen Quartieren am Berliner Lützowplatz und im Grunewald werden sie an Familie Heilmann in Berlin-Kreuzberg vermittelt. Dort dürfen sie an deren Nähmaschine Bekleidungsstücke fertigen, die sie dann aufs Land mitnehmen und gegen Lebensmittel eintauschen. Zur Jahreswende 1944/45 wird die Hauswartsfrau auf die Deutschkrons aufmerksam. Sie kehren zurück nach Borkheide und mieten auch in anderen kleinen Orten verschiedene Zimmer. Anfang Mai 1945 werden sie in Gommern befreit.
1947 emigriert das Ehepaar Deutschkron in die USA.

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