Die Hausfrau Gerda Janicke lebt mit ihrer Großmutter und ihrem kleinen Sohn in einer kleinen Wohnung in Berlin. Ihr Mann ist SS-Mitglied und im Kriegseinsatz. Gerda Janickes früherer Frauenarzt Dr. Benno Heller versorgt mit seiner Frau Irmgard viele untergetauchte Jüdinnen. Obwohl er selbst als Jude verfolgt wird, betreut er die Untergetauchten medizinisch und vermittelt Verstecke. Als er im Sommer 1942 Gerda Janicke fragt, ob sie die untergetauchte Marie Jalowicz aufnehmen würde, sagt sie zu.
Gegenüber den Nachbar*innen wird Jalowicz als Pflegerin der kranken Großmutter ausgegeben. Zwischen Janicke und Jalowicz kommt es zu Konflikten. Jalowicz berichtet nach dem Krieg, dass sie ohne Lohn im Haushalt arbeiten musste und ihre Helferin sie kaum mit Lebensmitteln versorgt habe. Ab Anfang 1943 versteckt Janicke auch die untergetauchte Schneiderin Eva Deutschkron für ein halbes Jahr bei sich.
Nach der Festnahme von Benno Heller am 23. Februar 1943 wird Gerda Janicke eine engagierte Widerstandskämpferin. Sie beschafft Informationen, besorgt und verteilt Lebensmittel und organisiert Unterkünfte für Verfolgte.
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