Der jüdische Schneider Martin Deutschkron und seine Frau Eva leisten Zwangsarbeit bei Siemens in Berlin. Ende Januar 1943 können sie sich der Deportation entziehen, da sie nicht zu Hause sind, als die Gestapo sie abholen will. Das Paar taucht unter und versteckt sich zunächst getrennt. Martin Deutschkron lernt über einen früheren Kollegen den Schneidereibesitzer Franz Gomber kennen. Deutschkron kann bei ihm arbeiten und auf einem Bügeltisch übernachten. Gomber wird denunziert und von der Gestapo verhört. Deutschkron muss sich ein neues Versteck suchen.
Von Rolf Isaaksohn, der später als „Greifer“ arbeitet, kauft er einen Wehrpass des verstorbenen Fritz Gebhardt. Martin und Eva Deutschkron kommen bei Familie Pelzer in Borkheide in Brandenburg unter. Zur Tarnung nennen sie sich Fritz und Eva Gebhardt. Sie fahren fast täglich nach Berlin. Durch Ausweiskontrollen und jüdische „Greifer“ sind diese Fahrten besonders gefährlich. Daher suchen Deutschkrons neue Quartiere in der Stadt. Zweimal werden ihre Berliner Unterkünfte durch Bomben zerstört. Daher kehren sie zurück nach Borkheide. Anfang Mai 1945 werden sie in Gommern befreit. 1947 emigriert das Ehepaar Deutschkron in die USA.
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