Ernst Schwerin leistet Zwangsarbeit in der Deutschen Waffen- und Munitions-Fabrik in Berlin. Durch die Warnung eines Kollegen entgeht er Ende Februar 1943 knapp der Festnahme bei der „Fabrik-Aktion“. Er taucht unter. Zunächst nehmen sein langjähriger Freund Wolfgang Ligotke mit dessen Eltern Schwerin auf. Wegen der vielen Luftangriffe wird es in der Wohnung bald zu gefährlich, daher versteckt sich Schwerin auf dem Segelboot der Ligotkes. Gelegentlich kann er auch bei Familie Heilmann übernachten. Cioma Schönhaus und andere Verfolgte helfen ihm, einen Ausweis zu fälschen.
Zusammen mit seiner Freundin Ruth Michaelis und dem ebenfalls untergetauchten Gerd Ehrlich plant er die Flucht in die Schweiz. Luise Meier, eine Bekannte von Schwerins Vater, hilft ihnen. Unterstützt von Ortskundigen hat sie bereits mehreren Verfolgten zur Flucht in die Schweiz verholfen. Anfang Oktober 1943 fahren die drei jungen Leute mit dem Zug an den Bodensee. Vom Bahnhof Singen bringt Luise Meier sie zu Josef Höfler. Er führt die Flüchtlinge zur Grenze. Nach etwa einem Kilometer Fußweg gelangen sie am 9. Oktober 1943 auf Schweizer Boden.
1947 wandert Ernst Schwerin in die USA aus und nennt sich Ernest.
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