Der jüdische Kaufmann Kurt Grünberg führt ein Seifengeschäft. Er wohnt mit seiner Frau Marie in Berlin-Mitte. Das Ehepaar besitzt auch ein Wochenendhaus mit einem großen Garten in Berlin-Blankenburg.
Obwohl er in „Mischehe“ lebt, wird Kurt Grünberg während des Novemberpogroms 1938 ins KZ Sachsenhausen verschleppt. Bald danach muss er sein Geschäft verkaufen und Zwangsarbeit bei der Firma Siemens leisten. Während der „Fabrik-Aktion“ 1943 wird er festgenommen und in das Sammellager in der Rosenstraße verschleppt, nach einigen Tagen aber wieder freigelassen, da seine Frau Nichtjüdin ist.
Als Kurt Grünbergs Bruder Martin untertauchen muss und ein Versteck sucht, nehmen Grünbergs ihn und drei weitere Verfolgte in ihre Wohnung auf. Kurt und Marie Grünberg leben in ihrem Wochenendhaus. Als die Luftangriffe auf die Innenstadt immer stärker werden, verstecken sich die Verfolgten ebenfalls dort.
Die Versorgung mit Lebensmitteln ist schwierig. Sie haben nur zwei Lebensmittelkarten. Zudem ist die von Kurt Grünberg mit einem „J“ (für Jude) gekennzeichnet, das bedeutet, dass seine Rationen kleiner sind.
Kurt Grünberg überlebt die Kriegszeit.
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