Die Malerin Toni Ebel wohnt in Berlin. Anfang der 1930er Jahre lernt sie die Jüdin Charlotte Charlaque kennen. Kurz danach entscheiden Charlaque und ihre Freundin Toni Ebel sich für eine operative Geschlechtsangleichung. Dabei werden sie vom Institut für Sexualwissenschaften unterstützt. Charlaque und Ebel ziehen zusammen, und Ebel konvertiert zum Judentum.
Da sie als trans Frauen und Jüdinnen angefeindet werden, fliehen sie 1934 nach Karlsbad (Karlovy Vary). Dort malt Ebel Bilder für Kurgäste, und Charlaque erteilt Sprachunterricht. Beide stehen unter ständiger Beobachtung der tschechischen Polizei, daher wechseln sie immer wieder den Ort. Ab 1939 leben sie in Prag. Hier hoffen sie, weniger aufzufallen.
1942 wird Charlaque von der Fremdenpolizei festgenommen. Ebel befürchtet, dass ihre Freundin in das Ghetto Theresienstadt deportiert werden soll und interveniert bei den Behörden für sie. Daraufhin wird Charlaque in das Internierungslager Liebenau überführt und gelangt von dort in die USA. Ebel bleibt bis Kriegsende in Prag. Die Gestapo verhört sie immer wieder. Charlaque sieht sie nie wieder.
1945 kehrt Toni Ebel nach Berlin zurück, wo sie als Malerin arbeitet.
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