Saul Goldman ist Metzger und Viehhändler. Er wohnt mit seiner Frau Golda und seinen vier Söhnen Baruch (*1911), Mechel (*1914), Joachim (*1919) und Mojżesz Fejwel (*1921) in Łańcut im Süden Polens. Goldman reist gelegentlich geschäftlich in den Nachbarort Markowa, daher kennt er den Bauern Józef Ulma. Im September 1939 wird Łańcut von deutschen Truppen besetzt. Die Goldmans und andere jüdische Familien aus Łańcut und Umgebung werden nun verfolgt.
Ab Herbst 1942 kann sich Goldman mit seinen vier Söhnen bei Józef Ulma und seiner Frau Wiktoria auf dem Dachboden verstecken. Tagsüber helfen die Männer beim Sägen und Holzhacken sowie beim Verarbeiten von Fellen. Die Ulmas verkaufen die Erzeugnisse, um die Verfolgten ernähren zu können.
1944 werden die Ulmas denunziert. Am 24. März 1944 durchsuchen deutsche und polnische Polizisten das Haus und finden die Untergetauchten. Saul Goldman, seine Söhne und drei weitere versteckte Jüdinnen werden erschossen, mit ihnen Józef Ulma, die schwangere Wiktoria Ulma und ihre sechs Kinder.
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