Der Bauer Józef Ulma lebt mit seiner Frau Wiktoria in Markowa bei Rzeszów (Polen). Sie haben sechs Kinder. Als 1939 deutsche Truppen Polen angreifen, nimmt Ulma an der Verteidigung Polens teil. 1940 zwingen die deutschen Besatzer die polnischen Jüdinnen und Juden in Ghettos. Im Sommer 1942 werden die Ghettos aufgelöst. Ulma erlebt mit, wie Jüdinnen und Juden vor Ort ermordet oder in das Vernichtungslager Belzec deportiert werden. Er hilft einer jüdischen Familie, im benachbarten Wald ein Versteck zu bauen.
Im Herbst 1942 bittet die jüdische Familie Goldman die Familie Ulma um ein Versteck. Obwohl für die Hilfe für Jüdinnen und Juden in Polen die Todesstrafe droht, sagen sie zu. Über ein Jahr lang leben acht Jüdinnen und Juden bei Ulmas auf dem Dachboden.
Doch die Ulmas werden denunziert. Am 24. März 1944 treffen deutsche und polnische Polizisten auf dem Hof ein. Sie durchsuchen das Haus und finden die Untergetauchten. Józef Ulma, seine schwangere Frau, ihre sechs Kinder und alle Untergetauchten werden erschossen.
1995 ehrt die Gedenkstätte Yad Vashem Józef Ulma posthum als „Gerechten unter den Völkern“. 2023 wird die gesamte Familie Ulma von der katholischen Kirche seliggesprochen.
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