Emīlija Ābele lebt mit ihrem Ehemann Jan und ihren drei Kindern in Riga. Im Juli 1941 marschieren deutsche Truppen in die Stadt ein. Die Besatzer gehen mit Terrormaßnahmen gegen die örtliche jüdische Bevölkerung vor. Die Rigaer Jüdinnen und Juden werden beraubt, angegriffen und müssen in ein Ghetto ziehen. Auch Ābeles Bekannter Vili Friš wird im Ghetto interniert. Ābele kennt ihn noch aus der Vorkriegszeit. Friš plant seine Flucht und bittet Ābele darum, für ihn ein Versteck zu suchen.
Im Herbst 1943 findet Ābele für Friš und seinen Bekannten Abram Davidson einen Unterschlupf in einem Rigaer Garten. Sie verstecken sich in einem Wasserbehälter aus Beton. Aber Friš ist krank und kann dort wegen der Kälte nicht länger bleiben. Daher stellt Ābele den Kontakt zu Jānis Lipke her. Mit Lipkes Hilfe kommt Friš auf dem Bauernhof der Familie Millers nahe Dobele unter. Er versteckt sich dort mit anderen Verfolgten bis Kriegsende. Ābele ist nun Teil von Lipkes Helfer*innenkreis. Sie arbeitet in einem von den deutschen Besatzern betriebenen Krankenhaus, so kann sie Untergetauchte mit Medikamenten und Verbandsmaterialien versorgen.
Nach dem Krieg heiraten Emīlija Ābele und Vili Friš.
Erklärung zur Barrierefreiheit