Als die deutschen Truppen im September 1939 Polen angreifen, wohnt Marek Edelman in Warschau. Er ist Mitglied des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbunds. Wie andere Warschauer Jüdinnen und Juden wird Edelman von den deutschen Besatzern verfolgt. Ab 1940 muss Edelman im Warschauer Ghetto leben. Dort arbeitet er in einem Krankenhaus.
1942 schließt sich Edelman der Jüdischen Kampforganisation (Żydowska Organizacja Bojowa) an. Er wird einer der Anführer des bewaffneten Widerstands im Warschauer Ghetto. Während des Ghettoaufstandes im April 1943 kommandiert er die Kämpfer*innen von fünf Widerstandsgruppen. Nach der Niederschlagung des Aufstands flieht Edelman im Mai 1943 aus dem Ghetto. Zusammen mit anderen jüdischen Widerstandskämpfer*innen taucht er in Warschau unter. Edelman findet keine dauerhafte Bleibe, sondern muss die Verstecke häufig wechseln. 1944 schließt sich Edelman der kommunistischen Untergrundorganisation Armia Ludowa an und nimmt am Warschauer Aufstand teil.
Nach Kriegsende zieht Marek Edelmank nach Łódź. Er studiert Medizin und wird ein angesehener Herzchirurg.
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