Die Buchhalterin Gertrud Scharff wohnt mit ihrem Mann Werner in Berlin. Sie leistet Zwangsarbeit bei der Druckerei Wiegel. Mit Wissen des Ehepaars Wiegel druckt sie an ihrem Arbeitsplatz gefälschte Werksausweise. Werner Scharff stellt die Ausweise Untergetauchten zur Verfügung.
Am 10. Juni 1943 taucht Gertrud Scharff unter. Sie wird zunächst von den Wiegels und ihrer Kollegin Ida Röscher aufgenommen. Immer wieder wechselt sie das Versteck, teilweise gibt sie Anzeigen auf, um nach Arbeit zu suchen. So kommt sie zu Arthur Ketzer. Im Oktober 1944 vermittelt Röschers Schwester Paula Wendt ihr eine Unterkunft im brandenburgischen Prieros. Die Helfer*innen kennen Gertrud Scharffs Identität nicht. Am 13. Oktober 1944 wird sie in Prieros verhaftet. Als Werner Scharff ihr am nächsten Tag ein repariertes Radio bringen will, wird er ebenfalls festgenommen.
Gertrud Scharff wird zunächst im Polizeigefängnis Alexanderplatz inhaftiert und später im Sammellager Schulstraße. Dort erlebt sie die Befreiung am 22. April 1945. Werner Scharff wird im KZ Sachsenhausen ermordet.
1947 emigriert Gertrud Scharff in die USA, wo sie wieder heiratet und den Namen Solomon annimmt.
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