Der Elektromechaniker Werner Scharff und seine Frau Gertrud leben in Berlin. Er arbeitet in der Synagoge Levetzowstraße, die seit 1941 eine Deportationssammelstelle der SS ist. Scharff hilft den Gefangenen, indem er ihre letzten Briefe hinaus- und Päckchen hineinschmuggelt. Außerdem warnt er Freund*innen und Bekannte vor Deportationen, damit sie rechtzeitig untertauchen können.
Am 10. Juni 1943 tauchen auch Werner Scharff, seine Frau Gertrud und seine Freundin Fancia Grün unter. Scharff hat kein festes Quartier, er wechselt oft die Unterkunft. Im Juli wird er von einem Gestapo-Beamten erkannt, mit Fancia Grün zusammen festgenommen und am 4. August 1943 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Nach vier Wochen gelingt ihnen dort die Flucht. Sie verstecken sich bei Familie Winkler in Luckenwalde.
Werner Scharff und Hans Winkler beschließen, Jüdinnen und Juden zu helfen und mit Flugblättern zum Widerstand gegen das NS-Regime aufzurufen. Sie gründen die Widerstandsgruppe Gemeinschaft für Frieden und Aufbau.
Nach der Denunziation und Verhaftung eines Mitglieds der Gruppe wird auch Werner Scharff im Oktober 1944 festgenommen. Am 16. März 1945 wird er im KZ Sachsenhausen erschossen.
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