Selma Hopp geb. Kirsten


Helfer*in

Selma Hopp lebt mit ihrem jüdischen Ehemann Paul in Berlin-Lichtenberg. Ihr Mann stirbt im Januar 1942. Als sich im Sommer 1942 Charlotte Hopp, eine jüdische Familienangehörige, an sie wendet und um ein Quartier für ihren illegal lebenden Mann Erich bittet, ist Selma Hopp spontan dazu bereit. Sie nimmt Erich Hopp in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung auf, die er aus Sicherheitsgründen nie verlässt.
Charlotte Hopp ist täglich unterwegs, um zusätzliche Lebensmittel zu beschaffen, denn Selma Hopp teilt ihre Lebensmittelration bereits mit dem Cousin ihres verstorbenen Mannes. Zeitweilig kommt auch Erichs Sohn Wolfgang bei Selma Hopp unter. Nach etwa zwei Jahren, im September 1944, kann Erich Hopp zu seiner Frau nach Eichwalde südöstlich von Berlin ziehen, wo die ganze Familie in der Villa von Karl Marguerre das Kriegsende erlebt.

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