Erich Hopp

geb. 16. Juni 1888 in Berlin – gest. 8. Oktober 1949 in Feldafing
Verfolgte*r
Fotografie: Erich Hopp, um 1945

Der jüdische Schriftsteller und Literaturprofessor Erich Hopp lebt mit seiner Frau Charlotte und dem Sohn Wolfgang in Berlin-Friedenau. Ab 1940 muss er Zwangsarbeit leisten. Am 1. Juni 1942 droht der Familie die Deportation, und sie taucht getrennt unter. Ein paar Monate lang muss Erich Hopp häufig die Verstecke wechseln. Ab September 1942 kann er für fast zwei Jahre bei Selma Hopp, der nichtjüdischen Witwe seines verstorbenen Cousins Paul, im Bezirk Lichtenberg unterkommen, zeitweilig auch sein Sohn. Danach findet Erich Hopp in einem Einfamilienhaus in Eichwalde südöstlich von Berlin Unterschlupf, in dem seine Frau Charlotte als vermeintlich „arische“ Haushaltshilfe tätig ist. Dort erlebt Familie Hopp gemeinsam die Befreiung. 1949 stirbt Erich Hopp in einem Lager für Displaced Persons an den gesundheitlichen Folgen der Zeit im Versteck. Mutter und Sohn wandern danach in die USA aus. 24 Psalmen, die Erich Hopp in seinem ersten Versteck verfasst hat, werden 1947 unter dem Titel „O Mensch verzage nicht“ im Pontes-Verlag in Stuttgart veröffentlicht.

zurück

Barrierefreiheit

Ihr Besuch

 

Digitale Barrierefreiheit

Leichte Sprache

Wie barrierefrei ist diese Website?

Erklärung zur Barrierefreiheit

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen
zur Barrierefreiheit dieser Website?

Kontakt zur Ansprechperson

Wo gibt es zusätzliche Informationen
zur Barrierefreiheit im Land Berlin?

Landesbeauftragte für Digitale Barrierefreiheit

+