Der Ingenieur Karl Marguerre arbeitet während des Krieges bei der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) in Berlin. Er wohnt mit seiner Frau Renate und drei Töchtern in einem Einfamilienhaus in Eichwalde. Im Zuge der allgemeinen Evakuierung von Frauen und Kindern verlassen Renate Marguerre und die Mädchen im Herbst 1943 Eichwalde.
Karl Marguerre wird von einem Freund gefragt, ob er eine untergetauchte Jüdin verstecken würde. Er willigt ein und nimmt im September 1943 die ihm völlig unbekannte Charlotte Hopp bei sich auf. Hopp führt ihm fortan den Haushalt.
Mitte März 1944 wird Marguerres Betrieb nach Süddeutschland verlegt. Er bietet seinem Kollegen Leo Grebe an, vorläufig in seinem Haus zu wohnen, und stellt ihm Charlotte Hopp als bombengeschädigte Frau aus Berlin vor. Schließlich sagt er ihm die Wahrheit und bittet Grebe, der Verfolgten weiterhin Quartier zu geben. Leo Grebe ist dazu bereit und zieht in Marguerres Haus. Ab September 1944 können sich auch Charlotte Hopps Mann Erich und Sohn Wolfgang dort verstecken. Die Familie Hopp überlebt.
1979 wird Karl Marguerre für seine Hilfe mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
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