Als 1941 die deutsche Wehrmacht Lettland besetzt, lebt Cecilia Gradis in Riga, wo sie Geige studiert. Kurz danach kehrt sie zu ihrer Familie nach Daugavpils zurück. Im Herbst 1941 werden ihre Eltern ermordet. Cecilia Gradis und ihre Schwester Nadia werden im örtlichen Gefängnis interniert, können aber entkommen. Cecilias ehemaliger Geigenlehrer Pauls Krūmiņš versteckt die beiden bei sich zuhause. Er besorgt gefälschte Papiere und Verstecke auf dem Land. Als Ende 1941 die Dokumente ausgetauscht werden müssen, werden die Schwestern auf der Polizeistation in Daugavpils als Jüdinnen erkannt und festgenommen. Krūmiņš bezeugt, sie seien mit ihm verwandt und erreicht ihre Entlassung. Aus Sicherheitsgründen fliehen die Schwestern nach Litauen.
Weil sie kein dauerhaftes Versteck finden können, ziehen sie in das Ghetto Wilna (Vilnius). Bei der Arbeit außerhalb des Ghettos trifft Cecilia Gradis Jozuas Rutkauskas. Er beschafft für die Schwestern gefälschte Ausweise. Getarnt als lettische Zwangsarbeiterinnen gelangen sie Ende 1943 nach Wien. Dort muss Cecilia Gradis in einer Fabrik arbeiten, kann aber auch als Geigerin im Radio und an der Oper auftreten. Im April 1945 erlebt sie die Befreiung.
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