Die Schauspielerin Anna Popstefanova geb. Damianova lebt im bulgarisch-besetzten Skopje. Ihr Mann Stefan ist Polizeioffizier. Das Paar ist mit der jüdischen Familie Kario befreundet. Im März 1943 erfährt Stefan Popstefanov von der anstehenden Registrierung und Deportation der makedonischen Jüdinnen und Juden. Anna Popstefanova warnt die Karios und weitere jüdische Familien. Die Karios tauchen daraufhin unter. Stefan Popstefanov versucht, ihre Flucht nach Albanien zu organisieren. Als dies misslingt, nehmen Popstefanovs sie bei sich auf. Da die Wohnung auf Dauer zu klein ist, bringt Popstefanova die Familie bei Anna und Stefan Serchadjiev unter. Zur Sicherheit überwacht Popstefanovs Adjutant Ognjan die Wohnung der Serchadjievs, weil in dem Haus auch deutsche Offiziere wohnen. Nach ein paar Tagen bringt Ognjan Moni und Rachel Kario und ihre zwei Kinder heimlich aus Skopje weg. Popstefanovs folgen ihnen mit dem Polizeiwagen, damit sie sicher die Grenze erreichen. Die Flucht nach Albanien gelingt.
Nach dem Tod ihres Mannes heiratet Anna Popstefanova wieder und heißt nun Marinova. 1983 ehrt die Gedenkstätte Yad Vashem sie als „Gerechte unter den Völkern“.
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