Stefan Popstefanov

gest. 1944
Helfer*in

Stefan Popstefanov ist Polizeioffizier im bulgarisch besetzten Skopje. Im März 1943 erfährt er, dass alle Jüdinnen und Juden aus Skopje festgenommen und deportiert werden sollen. Er warnt seine jüdischen Freunde Moni und Rachel Kario davor und rät ihnen unterzutauchen. Während sich Karios in den umliegenden Weinbergen verstecken, versucht Stefan Popstefanov ihre Flucht nach Albanien zu organisieren. Popstefanovs Adjutant Ognjan erklärt sich bereit, dabei zu helfen.
Als die Flucht misslingt, nehmen Popstefanovs die Familie bei sich auf. Später vermitteln sie ihnen ein Versteck bei dem Ehepaar Serchadjiev. Kurz danach bringt Ognjan Moni und Rachel Kario sowie ihre Kinder heimlich aus der Stadt und dann weiter bis zur albanischen Grenze. Popstefanovs folgen ihnen mit dem Polizeiwagen, damit sie sicher die Grenze erreichen. Das letzte Stück gehen sie zu Fuß. Popstefanov gibt ihnen eine Landkarte, auf der alle bulgarischen und deutschen Wachposten eingezeichnet sind. Die jüdische Familie kommt sicher in Albanien an.
Nach Kriegsende stellt die neue kommunistische Führung Stefan Popstefanov vor Gericht, weil er während des Krieges als Offizier tätig war. Er wird kurz darauf hingerichtet.

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