Frieda Szturmann lebt mit ihrem Mann Anton und ihrem Sohn Günter in Berlin. Sie ist bei dem Arzt Dr. Mohamed (Mod) Helmy in Behandlung. Mit ihm kann sie sich über ihre Abneigung gegen das NS-Regime verständigen. Anton Szturmann ist als Soldat im Krieg.
Im März 1942 nimmt Dr. Helmy die untergetauchte Jüdin Anna Boros bei sich auf. Als etwa zur gleichen Zeit weitere Familienmitglieder von Boros vor der drohenden Deportation fliehen müssen, bittet Helmy Frieda Szturmann um Mithilfe.
So kann sich Anna Boros’ Großmutter, Cecilie Rudnik, über ein Jahr lang bei Frieda Szturmann verstecken. Im November 1944 werden die Nachbar*innen misstrauisch. Daher bringt Frieda Szturmann Frau Rudnik für einige Zeit in der leerstehenden Wohnung ihrer Schwester in Berlin-Tempelhof unter.
1944 lässt Szturmann auch Anna Boros für einige Zeit bei sich wohnen. Zudem unterstützt sie Dr. Helmy bei der Versorgung der anderen Untergetauchten. Alle Angehörigen von Anna Boros überleben die NS-Zeit.
1962 wird Frieda Szturmann vom West-Berliner Senat als „Unbesungene Helden“ geehrt. 2013 verleiht ihr die israelische Gedenkstätte Yad Vashem posthum die Auszeichnung „Gerechte unter den Völkern“.
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