Anna Boros lebt in Berlin. 1938 muss die 13-Jährige ihre Schule verlassen und auf eine jüdische Schule wechseln. Im März 1942 soll sie sich zur Deportation melden. Ihre Mutter, Julie Wehr, ist mit einem Nichtjuden verheiratet und dadurch vor der Deportation geschützt. Anna Boros bittet ihren Arzt, Dr. Mohamed (Mod) Helmy um Hilfe. Sie kann zunächst in Helmys Praxis wohnen. Er gibt sie als seine ägyptische Arzthelferin aus.
Helmy arrangiert Boros’ Konversion zum Islam. Sie erhält den arabischen Vornamen Nadja. Ein Freund von Helmy erklärt sich bereit, zum Schein die Ehe mit ihr einzugehen. Der geschlossene Ehevertrag wird jedoch von den deutschen und ägyptischen Behörden nicht anerkannt. Daher scheitert auch Boros’ Plan, die ägyptische Staatsbürgerschaft zu erlangen und so Deutschland zu verlassen. Auch eine Adoption durch Mod Helmy gelingt nicht.
Nachdem die Praxis bei einem Bombenangriff getroffen wird, versteckt Helmy Anna Boros in der Gartenlaube seiner Verlobten.
Im Januar 1945 gibt Julie Wehr in einem Verhör das Versteck ihrer Tochter preis. Mit Helmys Unterstützung kann Anna Boros rechtzeitig fliehen. Sie überlebt und wandert in die USA aus.
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