Margarethe (Grete) Sommer führt ein Schreibwarengeschäft in Berlin. Sie und ihr Lebensgefährte, der SPD-Politiker Otto Ostrowski, sind mit der jüdischen Familie Deutschkron befreundet. Martin Deutschkron kann 1939 nach England fliehen, seine Frau Ella und die Tochter Inge bleiben in Berlin zurück.
Ende 1942 fragen die beiden Frauen Otto Ostrowski um Rat, da sie untertauchen wollen. Er bietet ihnen seine Hilfe an. Als die Deutschkrons schließlich tatsächlich untertauchen und ihr erstes Versteck nach einigen Wochen wieder verlassen müssen, finden sie in der kleinen Wohnung von Grete Sommer und Otto Ostrowski Zuflucht.
Danach kommen sie nachts im Hinterzimmer von Sommers Laden unter. Die Wochenenden können sie im Bootshaus des Paares verbringen.
Als ihre Wohnung im November 1943 bei einem Luftangriff zerstört wird, flüchten Sommer und Ostrowski nach Calau. Die 20-jährige Inge Deutschkron führt Sommers Schreibwarengeschäft noch einige Zeit unter falschem Namen weiter.
2006 wird an Grete Sommers und Otto Ostrowskis ehemaligem Wohnhaus eine Gedenktafel angebracht, die an deren Hilfe für die Verfolgten erinnert.
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