Otto Ostrowski ist ab 1926 Bürgermeister in Berlin-Prenzlauer Berg, wird aber 1933 als Sozialdemokrat aus dem Amt vertrieben. Als sein Freund Martin Deutschkron im November 1938 festgenommen werden soll, besorgt er ihm ein Versteck. Deutschkron flieht 1939 nach England, seine Frau Ella und Tochter Inge können ihm jedoch nach Kriegsbeginn nicht mehr folgen.
Ende 1942 fragen Ella und Inge Deutschkron Ostrowski um Rat, da sie untertauchen wollen. Er bestärkt sie darin und bietet seine Hilfe an. Als die beiden ihr erstes Versteck nach einigen Wochen verlieren, nehmen Ostrowski und seine Lebensgefährtin Grete Sommer sie kurzfristig in ihrer Wohnung auf. Dann ziehen die Frauen ins Hinterzimmer von Grete Sommers Schreibwarengeschäft, das sie allerdings jeden Morgen verlassen müssen. Als ihre Wohnung in Berlin im November 1943 zerstört wird, flüchten Ostrowski und Sommer nach Calau.
Ende 1944 lässt sich Ostrowski von seiner jüdischen Frau Bertha scheiden, von der er seit Jahren getrennt lebt. Vermutlich fürchtet, sonst zur Organisation Todt eingezogen zu werden. Allerdings versteckt er sie in der Nähe von Calau, wo sie überlebt.
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