Frida Winkler lebt mit ihrem Mann Hans und ihren zwei Kindern Horst und Ruth in Luckenwalde. Die Winklers sind gegen das NS-Regime eingestellt. 1943 versuchen sie erfolglos, die jüdische Familie Samuel vor der Deportation zu retten. Ab August 1943 verstecken sie den 17-jährigen Eugen Herman bei sich. Frida Winkler erklärt ihren 12- und 14-jährigen Kindern, warum sie sich um Eugen und andere Verfolgte kümmern.
Hans Winkler und Werner Scharff gründen die Widerstandgruppe Gemeinschaft für Frieden und Aufbau, die Untergetauchten hilft und Flugblätter gegen das NS-Regime verfasst. Frida Winkler ist Mitglied der Gruppe, doch findet sie das Risiko bei einigen Aktivitäten zu groß und sorgt sich um die Sicherheit ihrer Familie. Nicht nur Eugen wohnt in der kleinen Wohnung der Winklers, häufig übernachten auch andere Verfolgte dort.
Frida Winkler ist in einer Papierfabrik dienstverpflichtet. Als ihr Mann am 19. Oktober 1944 festgenommen wird, verliert sie ihre Arbeit. Sie besorgt einen Verteidiger für ihren Mann und versorgt ihn bis Kriegsende mit Kleidung und Lebensmitteln.
Im Februar 2008 wird Frieda Winkler posthum von Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet.
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