Elisabeth Schmitz wächst in Hanau auf. Sie ist die jüngste von drei Töchtern des Studienrates August Schmitz und dessen Ehefrau Clara Maria.
1914 legt Elisabeth Schmitz das Abitur ab. Sie studiert Geschichte, Theologie und Germanistik und wird 1920 promoviert. Nach dem Referendariat arbeitet sie in Berlin als Lehrerin.
Elisabeth Schmitz engagiert sich in der evangelischen Kirche und schließt sich 1934 der Bekennenden Kirche an. 1935 verfasst sie eine Denkschrift. Darin fordert sie die Bekennende Kirche zum Protest gegen die Judenverfolgung auf. Ihr Appell bleibt weitgehend unbeachtet.
Da sie nicht im nationalsozialistischen Sinne unterrichten möchte, lässt sich Elisabeth Schmitz 1939 in den vorzeitigen Ruhestand versetzen. Zusammen mit ehemaligen Kolleginnen und Schülerinnen unterstützt sie untergetauchte Jüdinnen und Juden. Zu dem Helferinnenkreis gehört auch Elisabeth Abegg. Zusammen beschaffen sie Lebensmittel, Geld und Unterkünfte. Zeitweise versteckt Schmitz in ihrer Wohnung die jüdische Kindergärtnerin Liselotte Pereles.
1943 kehrt Elisabeth Schmitz in ihre Heimatstadt Hanau zurück, wo sie das Kriegsende erlebt.
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