Hertha Blumenthal geb. Heymann

geb. 27. August 1889 in Berlin – gest. 22. Februar 1981 in Stockholm
Verfolgte*r

Die geschiedene Schneiderin Hertha Philipp besitzt ein Pelzmodengeschäft in Berlin-Mitte, das während des Novemberpogroms 1938 geplündert, zerstört und geschlossen wird. 1939 heiratet sie den Juristen Berthold Blumenthal, der 1941 stirbt. Ab 1942 muss sie als Uniformnäherin Zwangsarbeit leisten.
Anfang 1943 flieht sie aus unmittelbarer Gefahr zu einer Bekannten, der Schneiderin Margrit Dobbeck in Berlin-Schöneberg. Blumenthal bittet auch Elisabeth Abegg um Hilfe, eine frühere Lehrerin ihrer ausgewanderten Tochter. Abegg findet in der Berliner Kunsthändlerin Agneta von Barkow eine Mithelferin, die Hertha Blumenthal für mehr als ein halbes Jahr aufnimmt. Mitte September 1943 wird Agneta von Barkow von einer Nachbarin wegen „wehrkraftzersetzender“ Äußerungen denunziert. Gerade noch rechtzeitig vor der Festnahme kann Hertha Blumenthal entkommen. Anfang Oktober 1943 reist sie getarnt nach Mülhausen (Mulhouse) im Elsass, wo Margrit Dobbeck seit Sommer 1943 lebt. Bei ihr und Josephine Mayer in Sulz (Soultz-Haut-Rhin) versteckt sie sich bis zur Befreiung.
Im Oktober 1945 zieht sie zu ihrer Tochter nach Stockholm, wo sie als Hilfskraft in der Gastronomie arbeitet.

zurück

Barrierefreiheit

Ihr Besuch

 

Digitale Barrierefreiheit

Leichte Sprache

Wie barrierefrei ist diese Website?

Erklärung zur Barrierefreiheit

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen
zur Barrierefreiheit dieser Website?

Kontakt zur Ansprechperson

Wo gibt es zusätzliche Informationen
zur Barrierefreiheit im Land Berlin?

Landesbeauftragte für Digitale Barrierefreiheit

+