Walter Abraham

geb. 5. September 1906 in Frankenthal, Rheinpfalz – gest. September 1979 in New York City
Verfolgte*r
Fotografie: Walter Abraham, Berlin, um 1938

Walter Abraham arbeitet beim Berliner Möbelgeschäft Fechner & Preidel. Kurz nach dem Novemberpogrom 1938 wird das Geschäft zwangsverkauft. Ende 1938 heiratet Walter Abraham Ruth Fromm. Ab 1940 leistet er Zwangsarbeit.
Nach der Verschleppung von Ruth Abrahams Eltern im Sommer 1942 beschließt das Ehepaar, sich nicht deportieren zu lassen. Sie warten die Geburt ihrer Tochter Reha am 19. Januar 1943 ab und tauchen dann unter. Zunächst können sie sich in einer einfachen Hütte in Küstrin (heute Kostrzyn nad Odrą in Polen) verstecken. Nach ein paar Monaten kommt eine Polizeistreife, um ihre Papiere zu kontrollieren. Rettend sind die gefälschten Ausweise, die sie von ihrer Helferin Maria Nickel bekommen haben, da sie ihnen einen Vorsprung ermöglichen. Die Familie flüchtet, bevor die Überprüfung abgeschlossen ist. Danach muss sie sich trennen. Walter Abraham kommt zeitweise bei dem Berliner Gemüsehändler Bodo Goede und dessen Frau Reinholde unter.
Nach der Befreiung wird Walter Abraham in einem sowjetischen Lager gefangen gehalten. Nach seiner Entlassung kehrt Familie Abraham gemeinsam nach Berlin zurück. 1947 lassen sie sich in New York City nieder.

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