Reha Abraham kommt am 19. Januar 1943 in Berlin auf die Welt. Wenige Tage später tauchen ihre Eltern, Ruth und Walter Abraham mit ihr unter. In einer kalten Winternacht verlassen sie ihre Wohnung und fahren ins östliche Brandenburg. Dort verbringen sie einige Zeit in einer gemieteten Hütte. Als eine Polizeistreife die Eltern kontrolliert, können diese gefälschte Ausweise vorweisen, die sie von ihrer Helferin Maria Nickel bekommen haben. Die Papiere erregen Verdacht, aber Abrahams gewinnen einen Vorsprung und flüchten zurück nach Berlin.
In der folgenden Zeit sind sie ohne festes Quartier. Sie müssen oft auf Parkbänken schlafen. Maria Nickel nimmt das Kind mehrmals zu sich. Einmal geht sie auch mit Reha ins Krankenhaus und gibt sie als ihr eigenes Kind aus, um sie behandeln zu lassen.
Die Familie findet getrennte Verstecke. Die meiste Zeit wohnt Reha mit ihrer Mutter in Neudamm (heute Dębno in Polen), wo sie unter falschem Namen ein Zimmer mieten.
Reha Abraham und ihre Eltern überleben den Krieg. 1945 können sie nach Berlin zurückkehren. 1948 wandern sie in die USA aus und lassen sich in New York City nieder.
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