Der Elektromonteur Ewald Horn lebt mit seiner Frau Gertrud und seiner Tochter Ruth in einem Einfamilienhaus mit einem großen Garten in Berlin-Blankenburg. Im unteren Geschoss befinden sich die Geschäftsräume für den Verkauf und die Reparatur von Elektrogeräten, oben wohnt die Familie.
Horns sind gegen das NS-Regime eingestellt. Sie erfahren Mitte Februar 1943, dass ein junger untergetauchter Jude ein Versteck benötigt. Kurze Zeit später nehmen Ewald und Gertrud Horn den 16-jährigen Eugen Herman auf. Sie versorgen ihn mit Nahrungsmitteln und nehmen ihn in ihre Familie auf. Ewald Horn bringt Eugen Herman das Reparieren von Elektrogeräten bei. Eugens Eltern Anja und Julius Friede kommen ihn oft besuchen.
Ende Mai 1943 erfährt Gertrud Horn bei ihren Einkäufen, dass viele Blankenburger*innen wissen und darüber reden, dass bei Horns ein „illegaler“ Jude lebt. Auf der Stelle sorgen Horns dafür, dass Eugen Herman Blankenburg verlässt. Julius Friede holt ihn ab und bringt ihn zu seiner Schwester Grete Rado in Berlin-Schöneberg.
Familie Horns Angst, durch das Gerede verraten zu werden, erweist sich als unbegründet. Sie bleiben von der Gestapo unbehelligt.
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