Ralph Neumann wohnt mit seiner Mutter Gertrud und seiner Schwester Rita in Berlin. Nach einer Gärtnerlehre arbeitet er auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee. Ab Herbst 1942 verrichtet er bei der Firma Osram Zwangsarbeit.
Alle drei tauchen Mitte Februar 1943 unter, um der Deportation zu entgehen. Bald verstecken sie sich getrennt. Ein ehemaliger Kollege bei Osram, Leo Fraines, unterstützt den 17jährigen Ralph. Gertrud Neumann wird von der Gestapo entdeckt. Sie stirbt im Juni 1943 in der Haft.
Im Sommer 1943 versteckt sich Ralph Neumann auf dem Hof des Bauern Fleischer in Melchow bei Eberswalde. Im August 1943 muss er den Hof verlassen, weil ihm die Entdeckung droht. Ab Herbst 1943 wird Ralph Neumann von der Pfarrfrau Agnes Wendland in Berlin versteckt.
Mitte Februar 1945 gerät er in eine Kontrolle, wird inhaftiert und gefoltert. Ralph Neumann wird mit einer Blutvergiftung in das Jüdische Krankenhaus eingeliefert, wo er seine Schwester als Häftling wiedersieht. Gemeinsam gelingt ihnen im März 1945 die Flucht. Zwei Wochen verstecken sie sich bei dem Gefängnispfarrer Harald Poelchau, anschließend bei der Journalistin Ruth Andreas-Friedrich.
1946 emigriert Ralph Neumann in die USA.
Erklärung zur Barrierefreiheit