Ernst Goldstein ist in Berlin zu Bauarbeiten zwangsverpflichtet. Aufgrund der judenfeindlichen Bestimmungen darf er seinen Beruf als Vertreter für Tabakwaren nicht mehr ausüben. Am 27. Februar 1943 entkommt er mit seiner Ehefrau Herta und seiner kleinen Tochter Evelyn der Großrazzia gegen die jüdischen Zwangsarbeiter*innen in Berlin. Sie verbergen sich tagelang auf dem Dachboden ihres Wohnhauses und entkommen dort knapp der Festnahme. Die Lebensmittelhändlerin Christine Engler, mit der sie zuvor schon Fluchtpläne besprochen haben, nimmt die Familie auf. Auch deren Nichte Hildegard Knies hat ihnen Hilfe zugesichert.
Als das Versteck bei Engler entdeckt zu werden droht, suchen sich Goldsteins getrennte Quartiere. Hildegard Knies nimmt sich des Kindes an, während sich Ernst und Herta Goldstein unter falschem Namen Zimmer mieten. Das Ehepaar wird von dem früheren liberalen Politiker und Verwalter ihres Wohnhauses Wilhelm Külz unterstützt. Für etwa einen Monat versteckt es sich auch bei Ilja und Catherine Worobjoff, die im politischen Widerstand aktiv sind.
Ende Juni 1943 gerät Ernst Goldstein in eine Falle der Gestapo. Er wird im August 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.
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